Studie
Mindestens 13 Milliarden Euro haben sie zwischen 1999 und 2009 zur deutschen Wertschöpfung beigetragen: Aus dem Ausland zugezogene Mediziner und Akademiker in den so genannten MINT-Berufen. Das besagt eine neue Studie.

5. Juli 2012 Die Zuwanderung ausländischer Fachkräfte hat nach Berechnungen des arbeitgebernahen Instituts der deutschen Wirtschaft (IW) beträchtlich zum Wohlstand in Deutschland beigetragen. Allein die zwischen 1999 und 2009 zugezogenen Mediziner und Akademiker in den MINT-Berufen trügen jedes Jahr mindestens 13 Milliarden Euro zur Wertschöpfung bei, erklärte das IW am Donnerstag.
In diesem Zeitraum seien rund 185.000 Akademiker aus den Bereichen Mathematik, Informatik, Naturwissenschaften und Technik (MINT) und rund 42.000 Mediziner nach Deutschland zugewandert. Etwa die Hälfte von ihnen habe einen Job, der ihrer Qualifikation entspreche. Die sei ein ähnlich hoher Anteil wie bei gebürtigen Deutschen.
Text: Reuters
Bildmaterial: dapd