Studie
Derzeit entscheiden sich drei Viertel der Bachelorabsolventen in Deutschland für ein Masterstudium. Das besagt eine neue Studie des HIS-Instituts für Hochschulforschung. Der Bachelor ist noch weit entfernt davon, zum Regelabschluss zu werden.
Von Lisa Becker

14. Juli 2012 Zu den Zielen der Bologna-Reform, die vor zehn Jahren ins Werk gesetzt wurde, gehörte, den Bachelorabschluss zum Regelabschluss zu machen. Dass die deutschen Studenten davon noch weit entfernt sind, zeigt eine aktuelle Analyse des HIS-Instituts für Hochschulforschung. Danach entscheiden sich derzeit drei Viertel der Bachelorabsolventen für ein Masterstudium.
Damit wollen sie vor allem ihre beruflichen Chancen verbessern. 90 Prozent der Bachelors geben dies als Motiv an. Fast genauso wichtig ist ihnen, sich persönlich weiterzubilden und ihren fachlichen Neigungen nachzukommen. Die HIS-Forscher glauben, dass diese Motive auch künftig eine große Rolle spielen werden und rechnen deshalb nicht damit, dass sich an den hohen Übergangsquoten in nächster Zeit etwas ändert.
Text: FAZ.NET
Bildmaterial: Nora Klein / F.A.Z.