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Vergütung

Beschäftigte dürfen 2013 mit mehr Geld rechnen

20.12.2012


Trotz unsicherer Konjunktur: Beschäftigte in Deutschland können 2013 ein Gehaltsplus von 3 Prozent erwarten. Iren und Griechen droht dagegen eine Nullrunde.

Von Sven Astheimer



20. Dezember 2012 Arbeitnehmer in Deutschland dürften auch im kommenden Jahr mehr Geld in der Tasche haben. Einer aktuellen Studie zu Folge werden die Gehälter 2013 im Durchschnitt um 3 Prozent steigen. Weil das deutlich über der Inflation liegen dürfte, bleibt den Beschäftigten am Ende mehr im Geldbeutel. Damit liegt die Entwicklung hierzulande nur knapp unter dem europäischen Durchschnitt (3,3 Prozent), wie aus einer Untersuchung des Beratungsunternehmens Hay Group hervorgeht, für die Gehaltsprognosen von mehr als 20.000 Unternehmen mit 14 Millionen Beschäftigten in 69 Ländern ausgewertet wurden.

Wegen der andauernden Staatsschuldenkrise werden die Gehälter in vielen europäischen Ländern wohl nur moderat steigen. Für Großbritannien wird der gleiche Zuwachs wie für Deutschland erwartet, für Frankreich und Italien etwas weniger. Die Krisenländer Irland und Griechenland müssen demnach sogar eine Nullrunde hinnehmen. Spanien und Portugal legen nur leicht zu. Ganz anders sieht die Lage in den kontinentalen Schwellenländern aus. In Russland dürfen sich laut Studie die Angestellten auf einen Gehaltssprung von 9 Prozent freuen, in der aufstrebenden Türkei um 8 Prozent.

Auch außerhalb Europas bietet sich das gleiche Bild: Während sich die Mitarbeiter in klassischen Industrieländern wie den Vereinigten Staaten (3 Prozent) und Japan (2) mit bescheidenen Zuwächsen begnügen müssen, holen die neuen Wirtschaftsmächte rasant auf. In Indien wird erwartet, dass die Beschäftigten 10,5 Prozent mehr verdienen, in China 9,5 Prozent und in Brasilien immer noch 5,5 Prozent. „2013 wir ein gutes Jahr für die Emerging Markets auf der ganzen Welt“, kommentiert Thomas Gruhle, Vergütungsexperte der Hay Group, die Ergebnisse.

Text: FAZ
Bildmaterial: Haygroup