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Nach der Abschaffung

Studiengebühren sind gerecht

18.02.2013


Studiengebühren sind in Deutschland zunächst gescheitert. Dabei wären sie eigentlich sozial gerecht, würde man sie nachgelagert und einkommensabhängig erheben. Bloß ist ein solches Modell in der deutschen Diskussion quasi nicht vorhanden. Ein Debattenbeitrag.

Von Lisa Becker



18. Februar 2013 In Porträts über die neue Bundesbildungsministerin Johanna Wanka darf eine Information nicht fehlen: Die CDU-Politikerin ist eine Verfechterin von Studiengebühren. Sie hat sogar vorhergesagt, dass es im Jahr 2017 überall in Deutschland (wieder) Studienbeiträge geben wird. Diese Prognose erscheint gewagt in einer Zeit, in der die Gebühren flächendeckend wieder abgeschafft werden. Weniger gewagt wäre derzeit die Vorhersage, dass es in ein, zwei Jahren in Deutschland keine finanziellen Beiträge der Studenten zum öffentlichen Hochschulstudium mehr geben wird.

In Niedersachsen, wo Wanka bis zur Wahlniederlage der Union Ende Januar Wissenschaftsministerin war, hat die künftige Regierung aus SPD und Grünen gerade die Abschaffung der Studiengebühren in den Koalitionsvertrag geschrieben. Als letztes Bundesland mit Studienbeiträgen ist dann nur noch Bayern übrig. Doch auch dort verhandelt die CSU mit ihrem Regierungspartner FDP schon über die Abschaffung. Damit sind Studiengebühren in Deutschland zunächst gescheitert - dabei wurden sie erst seit 2006 nach und nach in den meisten westdeutschen Bundesländern eingeführt.

Text: F.A.Z.
Bildmaterial: dpa

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