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Aufschieberitis

Was du heute kannst besorgen

07.03.2013


Dass Menschen Arbeit aufschieben, ist völlig normal - und sorgt auch für wichtige Pausen im Alltag. Zum Problem wird es dann, wenn der Verzögerer darunter leidet.

Von Dolores Kummer



7. März 2013 Der eine drückt sich vor einem heiklen Gespräch, der andere schiebt Papierberge vor sich her, ohne dass sie je kleiner werden. Der Nächste nimmt sogar seine Aktenordner mit nach Hause, verärgert seine Familie, nur um festzustellen, das es dort auch nicht besser geht. Beliebt ist auch das Warten auf den richtigen Zeitpunkt. Alles soll perfekt sein, und dann wird es doch wieder nur Mittelmaß, weil man Sachen aufschiebt und dann auf den letzten Drücker erledigt. Manche verzweifeln am Aufschieben, andere schieben ständig auf ganz ohne schlechtes Gewissen und sehen darin sogar noch einen Vorteil. Wieder andere sagen: Aufschieben? Das machen immer nur die anderen.

Für jeden ist das Aufschieben anders, sagt Johannes Storch, Selbstmanagementtrainer in Konstanz. Grundsätzlich sieht er kein Problem darin, die Dinge nicht immer sofort anzugehen. Schwierig wird es erst, wenn die Leute unter ihrem Aufschieben leiden. Er unterteilt die Aufschieber in vier Typen: der tägliche, ganz normale Aufschieber, der hartnäckige und leidende Aufschieber, der problematische Aufschieber und der Totalblockierer.

Text: F.A.Z.
Bildmaterial: Cyprian Koscielniak

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