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Bildung

Kein Platz für Genies

08.03.2013


Wer in einzelnen Fächern Spitze ist und sich für andere nicht interessiert, fällt an den Schulen durchs Raster. Das Bildungssystem ist ganz auf den Durchschnitt fixiert.

Von Jan Grossarth



8. März 2013 In einer Folge der Simpsons gibt es eine Geschichte darüber, wie das Bildungssystem mit der herausragender Begabung eines Kindes umgeht. Die Simpsons-Tochter baut im Kindergarten unglaubliche Paläste aus Holzklötzen. Allen anderen Kindern gelingen dagegen nur ziemlich erbärmliche Klotzhaufen. Die Erzieherin haut Maggies Schlösschen schließlich kaputt und sagt, man könne es den anderen Kindern wirklich nicht zumuten, dass sie ihre eigene Durchschnittlichkeit im Vergleich mit solch herausragendem Talent erkennen müssten.

Die Frage, ob es besondere, wenn auch etwas einseitig begabte Talente an den Schulen und Hochschulen einfach haben, wurde zuletzt in einigen Büchern gestellt und mit nein beantwortet. Sie wurden nicht von Pädagogen, Didaktikern oder Praktikern des Schulsystems geschrieben, sondern von Hirnforschern und Genetikern. Sie sagen: Besonderes Talent wird in der Regel weder erkannt, noch gefördert. Jedes Kind ist hoch begabt, heißt das Buch des Göttinger Hirnforschers Gerald Hüther. Seine These ist, dass in unserem Schul- und Hochschulsystem konsequent der Durchschnitt gefördert werde, nicht aber die besondere Begabung.

Text: F.A.Z.
Bildmaterial: Peter v. Tresckow

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