Bislang 60 Unternehmen der Branche in Dietzenbach
es. DIETZENBACH. Die Stadt Dietzenbach will sich künftig noch stärker als
Standort für Firmen der Informationstechnologie profilieren. Man sei daran
interessiert, weitere Unternehmen der IT-Branche in die Region zu holen, sagte
Bürgermeister Jürgen Rogg (parteilos). Bislang sind rund 60 Firmen der Branche
in Dietzenbach zu finden. Große Unternehmen wie Controlware und Lexmark gehören
ebenso dazu wie mittlere und kleine Betriebe. Von den im Jahr 2009 gut 11 000
sozialversicherungspflichtig Beschäftigten in der Stadt waren 811 oder 7,2
Prozent dieser Branche zuzuordnen. Im Kreis Offenbach mit rund 500 IT-Firmen
waren es 6,4 Prozent. Der Durchschnittswert für Deutschland beträgt 4,7 Prozent.
Die überdurchschnittliche Konzentration von Beschäftigten aus der IT-Branche in
Dietzenbach verdeutlicht auch der "Cluster-Index". Gilt für Deutschland der Wert
eins, werde für Dietzenbach laut Michael Krtsch von der städtischen
Wirtschaftsförderung in unterschiedlichen IT-Arbeitsgebieten 1,16 bis 2,99
ausgewiesen. Die Wirtschaftsförderung firmiert seit einiger Zeit als "Business
Partner Dietzenbach". Zu einer Auftaktveranstaltung, bei der der "IT-Cluster
Dietzenbach" im Mittelpunkt stand, wurden alle IT-Firmen aus dem Kreis
eingeladen, 40 Unternehmen nahmen das Angebot wahr. Rogg bewertete das Treffen
als Erfolg, es sei gelungen, etliche Firmen miteinander zu "vernetzen". Auf der
Internetseite www.business-partner-dietzenbach.de sollen die Vorträge und
Präsentationen der Veranstaltung demnächst abzurufen sein.
Auch auf der Fachmesse "IT & Media" am 30./31. Mai in Darmstadt ist die
Dietzenbacher Wirtschaftsförderung vertreten - als einzige
Wirtschaftsförderungsgesellschaft der Region, wie Krtsch sagte. "Business
Partner Dietzenbach" wolle sich als kompetenter, aktiver und innovativer Partner
der Wirtschaft positionieren.