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Auswahl an F.A.Z.-Artikeln aus unserem F.A.Z.-Archiv




Firmengründer in Reiselaune

Der Weg zum Erasmus-Stipendium Wer kann teilnehmen? An dem Programm können Unternehmer in der Gründungsphase teilnehmen, die also einen realistischen Geschäftsplan vorlegen oder in den letzten drei Jahren eine eigene Firma gegründet haben. Der Hauptwohnsitz muss in der Europäischen Union sein. Das Alter oder die Branche spielen keine Rolle. Wie kann ich mich bewerben? Die Vermittlung der Jungunternehmer und der gastgebenden Unternehmer erfolgt mit Hilfe von regionalen und nationalen Vermittlungsstellen. Interessierte stellen über ein Online-Anmeldetool einen Antrag oder nehmen vorher direkt Kontakt mit einem Unternehmen auf und wenden sich dann gemeinsam an diese Stelle. Alle nationalen beziehungsweise regionalen Vermittlungsstellen und das Online-Anmeldetool sind im Internet unter http://www.erasmus-entrepreneurs.eu abrufbar. Welche Unternehmen können an dem Programm teilnehmen? Unternehmer die ein kleines oder mittelständisches Unternehmen leiten und Betriebe unter 250 Mitarbeitern. Sie müssen den Hauptsitz in der EU oder in zehn weiteren Staaten haben, sollen Erfahrung in der Unternehmensführung haben und bereit sein, als Mentor zu fungieren. Wie lange kann ich bleiben? Es ist ein Aufenthalt bis zu sechs Monaten möglich, der auch nach Absprache mit dem Gastunternehmen und den Vermittlungsstellen gesplittet werden kann. Wie viel Geld gibt es? Es werden Reise- und Aufenthaltskosten in Abhängigkeit von den Lebenshaltungskosten des Gastlandes und der Dauer des Aufenthalts gezahlt, monatlich zwischen 530 und 1100 Euro. Es erfolgt eine Teilzahlung zu Beginn und zum Abschluss des Aufenthalts durch die Vermittlungsstellen.














Junge Spanier werden Lehrlinge in Rhein-Main

Nicht zu Lasten deutscher Schulabgänger Wenn etwa vier Dutzend junge Spanier eine Ausbildung in Hessen beginnen, wird das die Situation am Ausbildungsmarkt kaum zuungunsten deutscher Schulabgänger verändern. Gleichwohl hoben gestern Hessens Wirtschaftsminister Florian Rentsch (FDP) wie auch der Präsident der Handwerkskammer Frankfurt/Rhein-Main, Bernd Ehinger, hervor, dass man bei der Fachkräftesicherung weiter alle Anstrengungen unternehmen werde, um zunächst möglichst alle ausbildungswilligen jungen Menschen aus Hessen auf eine Lehrstelle zu vermitteln. Bislang seien allerdings Versuche, die als unversorgt registrierten jungen Leute zur Bewerbung um eine Lehrstelle zu ermuntern, ohne Erfolg geblieben. Auf entsprechende Briefaktionen habe es "keinerlei Rückmeldung gegeben", sagte Ehinger. Seinen Angaben zufolge sind zurzeit 275 Ausbildungsplätze im Bezirk der Handwerkskammer Frankfurt/Rhein-Main nicht besetzt. Die drei hessischen Kammern zusammengenommen, liege die Zahl bei 600 Lehrstellen, für die die Betriebe keine oder keine geeigneten Bewerber fänden. (jor.)